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Organisationsformen

 

Die Praxisklasse wird von Regelschullehrkräften und die Förderschullehrperson begleitet. Die Klassenleitung und die Förderschullehrperson ist idealerweise am Praxistag von Unterrichtsverpflichtungen freigestellt, um Besuche der Schülerinnen und Schüler in den Betrieben zu ermöglichen. In den Untersuchungen von Hellmer (2007) hat sich gezeigt, dass „eine regelmäßige und konzeptionell durchdachte Präsenz der Lehrer(innen) am Lernort Betrieb“ als „Voraussetzung für eine optimale Nutzung der Betriebe als Lernorte“ notwendig ist. (Hellmer 2007, S.142) Gleichzeitig besteht so die Möglichkeit, bei Schwierigkeiten schnll intervenieren zu können.

Über die Besuche, Kontakte und Gespräche in den Betrieben führen die Lehrkräfte eine Einsatzliste als Nachweis oder weisen dies im jeweiligen Klassen- oder Lehrerarbeitsbuch nach.

Als Notwendigkeiten für den Freitag werden folgende erfolgskritischen Punkte angesehen:

Zur Nacharbeit des Praxistages sind am Freitag die Lernwerkstatt Berufsorientierung oder ein Computerraum für die Praxistagklasse/n reserviert.

Eine Betreuung durch den/die Klassenleiter/in und die Förderschullehrkraft ist in dieser Doppelbesetzung für den Donnerstag und Freitag zu gewährleisten und wird in keinem Fall als eine heimlich vorhandene Vertretungsreserve genutzt.

Mit den Eltern wird vor Beginn der Klassenstufe 8 ein spezieller Erziehungsvertrag schriftlich vereinbart. Dazu gehört auch die generelle Entbindung von der Schweigepflicht für Schule, Bundesanstalt für Arbeit und ggf. dem Integrationsfachdienst. Damit soll eine bestmögliche Kooperation erreicht werden. Auch wird in einem Eltern-Schüler-Lehrer-Gespräch über das Berufsbild entschieden, welches im Praxistag erkundet werden soll. Über diese Entscheidung wird ein gemeinsam zu unterschreibendes Protokoll geführt.

Die Suche der Praktikumsstelle obliegt den Schülerinnen und Schülern. Sie ist auch in Form einer regulären schriftlichen Bewerbung zu gestalten. An den anberaumten betrieblichen Vorstellungsgesprächen sind die Eltern anwesend.

Die Praxistagskoordination entscheidet letztendlich über die Gewährung der Praktikumsmöglichkeit in den einzelnen Betrieben. Eltern und Schüler haben ein Vorschlagsrecht, welches die Entscheidung aber nicht vorfestlegt.

Die Schule schließt im Vorfeld der außerschulischen Lernphase mit dem jeweiligen Praktikumsbetrieb eine schriftliche Vereinbarung
• über den zeitlichen Rahmen,
• die Form der Betreuung der Praktikanten,
• der klaren Orientierung des Einsatzes der Praktikanten am Berufsbild
• sowie den Möglichkeiten zur Stellung einer betrieblichen Lernaufgabe.

 

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